„Das Grundwasser macht an der Stadtgrenze nicht halt“
Heiner Bäther, Mitglied des Stadtrates in Korschenbroich und Vorsitzender der Freien Wählergemeinschaft BUZ im Rhein-Kreis Neuss, ist der Einladung der Kaarster FWG zur Podiumsdiskussion über das Grundwasserproblem sehr gerne gefolgt. Vor Ort nahm er aktiv an der Debatte teil und brachte die Sichtweise aus Korschenbroich in die Diskussion ein.
In seinem Beitrag machte Bäther deutlich, dass das Problem nicht isoliert in einer Stadt gelöst werden könne:
„Das Grundwasser macht an der Stadtgrenze nicht halt. Wir haben ein gemeinsames Problem – und wir sollten es auch gemeinsam beheben.“
Dabei warnte er ausdrücklich davor, nur an den Symptomen herumzudoktern.
„Es reicht nicht aus, punktuell Schäden zu begrenzen oder Keller leerzupumpen. Entscheidend ist, dass wir die Ursachen angehen.
Nur so können wir nachhaltig verhindern, dass Menschen immer wieder mit überfluteten Kellern und sinkenden Immobilienwerten leben müssen.“
Bäther begrüßte das Engagement der Bürgerinitiative in Kaarst und lobte die Vielzahl an Unterschriften als klares Zeichen für den Handlungsdruck. Er betonte, dass die Freien Wähler sowohl auf Kreis- als auch auf Stadtebene eine enge Zusammenarbeit anstreben, um gemeinsame Lösungen zu erarbeiten.
Mit seinem klaren Plädoyer für Ursachenbekämpfung und interkommunale Zusammenarbeit setzte Bäther ein deutliches Signal: Das Grundwasserproblem im Rhein-Kreis Neuss ist nur lösbar, wenn Verwaltung, Politik und Bürgerinnen und Bürger gemeinsam an einem Strang ziehen.
https://www.mein-stadtrat.de/buergerprotest-in-kaarst-ueberflutete-keller-ueberfaellige-antworten.html