Kostenwahnsinn HSK
Die Ratsmitglieder der FWG Korschenbroich sind nach der letzten Ratssitzung fassungslos.
Unter dem Deckmantel des „Sparens“ werden erneut die Bürger belastet: höhere Schwimmbadpreise, steigende Grundsteuern und jetzt auch eine jährliche Servicegebühr von 50€ pro Schul-Tablet.
Das ist für uns kein Sparen – das ist das Umlagern eigener Haushaltsprobleme auf Familien, Rentner und die Bürger unserer Stadt.
Besonders empörend war für uns die Aussage aus den Reihen der SPD, man könne „die Allgemeinheit nicht damit belasten, dass Leute mit schulpflichtigen Kindern diese Sachen nutzen.“
Wir sehen das völlig anders.
Bildung und Kinderbetreuung dürfen kein Luxus werden. Die Servicekosten für Schul-Tablets sind im Verhältnis zur Einwohnerzahl Korschenbroichs minimale Beträge. Gleichzeitig werden die Grundsteuern ab 2027 wieder erhöht – Familien werden also doppelt belastet.
Die Bürger dürfen nicht darunter leiden, dass die Stadt immer mehr Schulden macht und es nicht schafft, diese realistisch zu kompensieren. Statt strukturell zu sparen, greift man immer tiefer in die Taschen der Bürger.
Auch die Erhöhung der Schwimmbadpreise halten wir für das falsche Signal. Erst wurde der Ausbau des Außenbereichs als Prestigeprojekt gefeiert – obwohl das Ganze Millionen mehr gekostet hat als geplant. Jetzt sollen Familien und Rentner die Rechnung über höhere Eintrittspreise bezahlen.
Wir als FWG haben gegen diese Maßnahmen gestimmt. CDU und SPD waren dafür. Selbst ohne die Stimmen der SPD hätte die CDU die Anträge durchbekommen, da sie mit dem Bürgermeister (CDU) zusammen die absolute Mehrheit im Rat besitzen.
Demokratisch legitim? Ja.
Bürgernah und verantwortungsvoll? Aus unserer Sicht ganz sicher nicht.
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