Gurkenwasser statt Streusalz
Korschenbroich soll Vorreiter in NRW werden!
Sparen wir uns das Salz in der Suppe – oder besser: auf der Straße! Die FWG Korschenbroich hat für den Haushalt 2026 einen innovativen Prüfantrag gestellt: Wir wollen konventionelles Streusalz durch ökologische Gurkensole ersetzen.
Warum Gurkenwasser?
Was nach einem Scherz klingt, ist pure Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz. In Bayern (z.B. am Flughafen München oder bei BMW) funktioniert es bereits hervorragend. Jetzt wollen wir dieses Erfolgsmodell als erste Region in NRW etablieren!
Die wichtigsten Punkte unseres Antrags:
- Geld sparen: Allein in Korschenbroich könnten wir ca. 6.000 € bis 12000 € Materialkosten pro Jahr sparen – im gesamten Verbund des Rhein-Kreis Neuss sogar von 180.000 € bis 250.000€!
- Starke Gemeinschaft: Wir setzen auf ein interkommunales Netzwerk mit Städten wie Jüchen, Kaarst und Grevenbroich. Gemeinsam sichern wir uns bessere Konditionen und eine effiziente Logistik.
- Ökologischer Leuchtturm: Die Sole schont unsere Böden und die Biodiversität am Wegesrand, da sie weniger verweht wird als Trockensalz.
- Kreislaufwirtschaft: Wir nutzen ein Nebenprodukt der regionalen Lebensmittelindustrie, für das Unternehmen sonst hohe Entsorgungsgebühren zahlen müssten.
- Förder-Turbo: Für solche Kooperationsprojekte winken bis zu 90 % Förderquote vom Land NRW!
Unser Ziel für 2026
Wir wollen Korschenbroich zur „klimaneutralen Winterdienst-Region“ machen. Das ist moderne Politik: Intelligent sparen, die Umwelt schützen und die Verwaltung vernetzen.